Die kleinen Götter Konstanzer Bandarchiv 

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gegründet:1997
Musikstil: Funpunk
  
Besetzung:
Til Grusche (Gesang)
Tino Höfler (Gitarre, Gesang)
Frank Schock (Bass)
Daniel Gerlof (Schlagzeug)

 

 


Als sich Die Kleinen Götter 1997 gründeten, hatten Sie eine ziemlich klare Vorstellung davon, wo sie hingehörten: mitten hinein in den Rockstarolymp. Als Reisegepäck hatten sie den Funpunk der frühen Ärzte, einen extrovertiert-theatralischen Ansatz an ihre Bühnenshow und ihre „Künstlernamen“ dabei: Sänger Till Toll, Gitarrist Schwester Tino, am Bass der Bassgott Schock und am Schlagzeug Dani Debilo. Mit solchen Namen kommt man überall hin. Dachten sie. Vier Superhelden in schillernden Hauptrollen auf dem Weg zum Rockstarruhm. Die äußeren Stationen der Reise sind die bekannten Wegmarken: Erste Demos in den Jahren 1997-1999, eine erste professionell aufgenommene CD im Jahr 2002, die den Namen „Antipunk“ bekam. Dann das erste Mal auf der großen Bühne beim Southside 2004. Eine zweite CD namens „Der Schatz der Riffpiraten“, die es über das eigene Label in alle Läden schaffte und den kleinen süddeutschen Radiohit „Wenn Annika träumt“ vorweisen konnte. Schließlich noch einmal die große Bühne bei Rock am See 2006, einmal quer durch die Republik auf der Jubiläumstour zum zehnjährigen Bestehen. 2008 war die Zeit der Hauptrollen endgültig zu Ende, aber die Alten wagten sich als vier neue Götter an die kleinen Wunder eines Daseins als Nebenrollen-Band. Sie hießen nun Till Grusche (Gesang), Tino Höfler (Gitarre und Gesang), Frank Schock (Bass) und Daniel Gerloff (Schlagzeug). Und sie nahmen eine neue Platte mit dem Titel „Zuhause“ auf. Die CD kam über das eigene Label mossBEACH music und den großen Indie-Vertrieb rough trade in alle Läden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Band löste sich 2009 auf.

 

 

 

Bilder und Text: Die kleinen Götter